Samstag, 28. September 2013

Die Geschichte von Hans im Glück

Hallo ihr Lieben, :)





gestern war ich beim Essen bei Hans im Glück, das ist ein Lokal in der Nürnberger Innenstadt. Es war total viel los und weil wir uns spontan dazu entschlossen hatten, bekamen wir nur noch außen einen Platz. Aber auch da war es sehr schön und die Burger waren voll lecker.:)Mein Burger hieß Gaumenfreude. 






Also falls ihr mal hingehen wollt, solltet ihr unbedingt einen Tisch reservieren lassen.

Beim Essen und danach musste ich an das Märchen von Hans im Glück denken. Die meisten von euch werden es sicher auch noch aus ihrer Kindheit kennen. Es ist ein ziemlich bekanntes Märchen der Gebrüder Grimm. 
Ganz kurz zusammengefasst, geht es um einen jungen Mann, der am Anfang einen Goldbarren hat und diesen gegen immer schlechtere Dinge eintauscht. Zum Schluss steht er mit leeren Händen da und sagt dennoch, dass er der glücklichste Mensch auf Erden ist.

Um ehrlich zu sein, habe ich in meiner Kindheit immer über den Sinn dieses Märchens gerätselt. Wie kann man nur glücklich sein, wenn man doch alles verloren hat? Geht es doch in den meisten Märchen darum, dass irgendjemand zum Schluss reich entlohnt wird. Indem er König oder Königin wird, oder sonst irgendwie zu Reichtum gelangt. Was ist daran erstrebenswert nichts zu haben? Ist es nicht eigentlich ziemlich doof gelaufen für diesen Hans? War er doch am Anfang ein reicher Mann und hatte nun alles verspielt.

Auch jetzt musste ich wieder darüber nachdenken, was diesen Mann denn beneidenswert macht. Nur heute hat das Thema für mich eine neue Dimension. Ich denke vielmehr darüber nach, was denn Besitz für mich bedeutet? Oder allgemein, ob wir in unserer Gesellschaft zu viel Wert auf unseren Besitz legen?

Keine Frage ist es schön etwas zu besitzen. Ich denke, dass die wenigsten Menschen so radikal sind, dass sie jeglichen Besitz ablehnen würden. Aber könnten wir auch ohne glücklich sein? Um ehrlich zu sein, habe ich schon viele Dinge auf die ich nicht verzichten möchte. Seien es schöne Erinnerungsstücke oder nützliche Sachen, die ich im Alltag brauche. Und ich kann und will es mir nicht vorstellen mit nichts dazustehen. 

Aber man liest ja auch oft, dass Besitz belastet. Und irgendwo stimmt das finde ich auch. Wenn ich darüber nachdenke, wie oft ich, wenn ich unterwegs bin nachschaue, ob ich noch Geldbeutel, Handy und Schlüssel habe. Und ich weiß von einigen meiner Freundinnen, dass es ihnen ähnlich geht und das sie panische Angst haben, etwas so wichtiges zu verlieren. Was diesen Punkt angeht, denke ich mir schon manchmal, dass Besitz wirklich belastet. Das es wirklich schön wäre, mal nicht über solcherlei Dinge nachzudenken.
Und kennt ihr auch dieses Gefühl, wenn ihr den ganzen Tag mit schwerer Tasche rumgelaufen seid. Und wie schön es ist, wenn man sie in ein Schließfach oder sonst wohin stellen kann und einfach frei herumlaufen kann?


Was denkt ihr über dieses Thema? Könntet ihr euch vorstellen, glücklich zu sein, obwohl ihr alles verloren habt? Findet ihr ich interpretiere das Märchen falsch, beziehungsweise ich interpretiere zu viel :D. Mich würde wirklich interessieren, wie ihr darüber denkt und ob ihr euch überhaupt Gedanken darüber macht. Ich freue mich auf euere Kommentare. :)

Ich weiß heute hab ich euch wirklich einiges zu lesen zugemutet :D 

Alles Liebe <3 

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